Der Genitiv – der geilste Fall der Welt!

Mann, dieser Genitiv … der ist schon eine prima Sache. Also den müsste man wirklich erfinden, wenns den nicht schon gäbe ­– also aus Sicht eines Wissenschaftslektors, dessen Lebensunterhalt daraus resultiert, dass andere Menschen Probleme mit der Sprache haben, versteht sich. Schauen Sie mal hier, so etwas lese ich

Author: web29755965 | Published: 23.05.2015

Kategorien: Allgemein

Achtung, Tabuwörter: paranoid und schizophren

Schizophren und paranoid: bitte nicht benutzen!   Manchmal verwenden Menschen diese beiden medizinischen Fachbegriffe fälschlicherweise nicht nur umgangssprachlich (voll schizophren, der Typ!!!), sondern – ja, allen Ernstes – auch im wissenschaftlichen Kontext. Soeben musste ich das schon wieder lesen. Da wird dann schon mal von einer paranoiden Entscheidung gesprochen oder

Author: web29755965 | Published: 20.02.2018

Kategorien: Allgemein

Aus t wird z: Als potentiell zu potenziell und existentiell zu existenziell wurde

Unser heutiges Thema lautet: „Als aus dem guten, alten t das postmoderne z wurde“. Früher, als ja alles bekanntlich besser war, schrieb man die Wörter, um die es hier gehen soll, so: potentiell, essentiell, existentiell, substantiell, frequentiell. Unseren Freunden, den Rechtschreibreformern, ist dann aber aufgegangen, dass das eigentlich Kappes

Author: web29755965 | Published: 30.01.2017

Kategorien: Allgemein

Die sieben sprachlichen Todsünden für Wissenschaftler – Teil 7: Übertreibungen

»Das ist ein wirklich ganz hervorragender Ansatz, um die beschriebene Problematik zu lösen.« Um Himmels willen: nein! Solche Formulierungen sind zwei- bis dreifach überspannt, um noch sachlich zu wirken. Erst wenn man diese zwei bis drei Stufen wieder zurückrudert, ist man – im Zweifel nahe am Understatement –

Author: web29755965 | Published: 22.04.2016

Kategorien: Allgemein

Die sieben sprachlichen Todsünden für Wissenschaftler – Teil 6: Plädoyers und rhetorische Floskeln

»Wie kann es nur sein, dass dieses Thema bislang noch nicht wissenschaftlich bearbeitet wurde?« Diesen Satz musste ich kürzlich in der Einleitung einer Magisterarbeit lesen. Ich hoffe, Ihnen graut davor genauso wie mir. Wenn nicht, dann sollten Sie jetzt gut aufpassen. Rhetorische Floskeln haben in einer wissenschaftlichen Arbeit nichts

Author: web29755965 | Published: 21.04.2016

Kategorien: Allgemein

Die sieben sprachlichen Todsünden für Wissenschaftler – Teil 4: Umgangssprache

Umgangssprachliche Formulierungen sind Gift für einen sachlichen Text. Die Ernsthaftigkeit, mit der Sie sich Ihrem Thema widmen, sollte sich auch in der Sprache wiederfinden. Deswegen verzichten Sie bitte konsequent auf Redewendungen, Jugendsprache und alle Formulierungen, die man als Umgangssprache bezeichnet. Ihr Ziel ist die Standardsprache, und aus diesem Grund

Author: web29755965 | Published: 13.03.2016

Kategorien: Allgemein

Die sieben sprachlichen Todsünden für Wissenschaftler – Teil 3: Andeutungen, Ironie, Wortspiele, Metaphern

Ihre Sprache hat präzise zu sein, eindeutig, unmissverständlich. Das steht unzweifelhaft nicht nur für wissenschaftliche Texte, sondern für jede Art sachlicher Texte im Vordergrund. Deswegen sollten Sie sich grundsätzlich jeglicher Verwendung humoristischer Elemente enthalten. So wunderbare Stilelemente wie Andeutungen, Wortspiele, Metaphern oder auch die unheilige Dreifaltigkeit Ironie, Sarkasmus, Zynismus

Author: web29755965 | Published: 30.11.2015

Kategorien: Allgemein

Die sieben sprachlichen Todsünden für Wissenschaftler – Teil 2: Ich-Perspektive und Selbstbezug

Ich habe in meinem Textverarbeitungsprogramm ein paar feste Bausteine definiert, die regelmäßig als Kommentare eingefügt werden. Denn ich war es leid, dieselben Inhalte immer wieder neu zu formulieren. Und einer der am häufigsten verwendeten Standardtexte ist dieser hier: Genereller Hinweis zu Beginn: Wissenschaftliche Arbeiten aus der Ich- Perspektive gibt es, sind aber

Author: web29755965 | Published: 04.11.2015

Kategorien: Allgemein

Die sieben sprachlichen Todsünden für Wissenschaftler – Teil 1: Mangelnde Objektivität

Der Wissenschaftler an sich sollte von einem Höchstmaß an Objektivität beseelt sein. Das ist offenbar nicht immer ganz einfach, denn mit schöner Regelmäßigkeit kommt es vor, dass auch Koryphäen nicht nur mangelnde Objektivität, sondern ab und an sogar die Fälschung ihrer eigenen Forschungsergebnisse zur Last gelegt wird. Wenn man sich nun

Author: web29755965 | Published: 03.11.2015

Kategorien: Allgemein

Fragen Sie Frau Sibylle: Kapitaler Bock geschossen

Wird IMMER und IMMER wieder falsch gemacht. Die hochgeschätzte Kollegin Sybille Berg (bin Fan, fast alle Bücher von ihr gelesen; Prädikat: höchst empfehlenswert) schreibt in ihrer Spiegel-Online-Kolumne „Fragen Sie Frau Sybille“ unter der Überschrift: „Hut ab, VW!“ letztens Folgendes (wird übrigens in konservativ geschätzten 99,783% falsch gemacht: Ein Mann hat

Author: web29755965 | Published: 16.10.2015

Kategorien: Allgemein

Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, erklären Sie sich damit, sowie mit den weiteren Datenschutzbestimmungen einverstanden Mehr zum Datenschutz

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen