Sie haben Stress mit der Diss?

Sie hängen fest? Haben eine Schreibblockade? Fragen sich immer häufiger: Ist das, was ich da fabriziert habe, gut genug? Bin ICH überhaupt gut genug? Und qualifiziertes Feedback jenseits eines gelangweilten „Nur weiter so!“ bekommen Sie vonseiten Ihrer Betreuung auch nicht? Die Stimmung wird schlechter, das Selbstvertrauen sinkt; nicht selten steht das gesamte Projekt Dissertation auf der Kippe. Aber glauben Sie nicht, dass Sie damit allein sind: Diese Probleme hat so ziemlich jeder zu bewältigen; das gehört zu einer Promotion wie selbstverständlich dazu. Deswegen sollten Sie ein professionelles Coaching für eine Dissertation von einem Profi in Anspruch nehmen. Wie schön also, dass wir uns jetzt gefunden haben.

Auch wenn Ihre Nerven blank liegen: Kein Problem. Da kann ich Ihnen helfen, das gehört zu meinem täglichen Brot. In den letzten zwei Jahrzehnten habe ich gut 300 Dissertationsprojekte betreut, und glauben Sie‘s oder nicht: Ob Bauingenieur, Physiker oder Sozialwissenschaftler – letztlich haben alle dieselben Probleme. Und jetzt die gute Nachricht: Die Lösung gibt‘s bei mir.

Wenn Sie mögen, rufen Sie mich an, dann können wir ganz individuell besprechen, wie wir Ihr Projekt möglichst zügig und ohne unnötigen Aufwand zu einem erfolgreichen Ende bringen können – möglicherweise genügt bereits ein Lektorat, aber vielleicht benötigen Sie ja auch ein Coaching für eine Dissertation.

Das Lektorat einer Dissertation – ist das überhaupt erlaubt?

Ob ein Lektorat erlaubt ist? Nicht nur das, es ist indirekt sogar obligatorisch. Denn um den Titel führen zu können, muss die Arbeit veröffentlicht werden. Und jeder Text, der veröffentlicht wird, braucht ein professionelles Lektorat. Und der beste Zeitpunkt, um es zu beauftragen, ist natürlich VOR der Abgabe.

Am besten geben Sie ab jetzt keine Texte mehr an Ihren Prof heraus, die nicht professionell lektoriert sind. Denn der hasst ganz sicher nichts mehr als Sätze, die so beginnen: „Das hier ist erst mal nur eine …“ usw. Jeder Text, den Sie aus der Hand geben, sollte druckreif sein.

Also noch einmal: Die Kosten für das Lektorat sind im Falle einer Dissertation ein so selbstverständlicher Posten wie Ihre Ausgaben für Zahnpasta. Und jetzt kommt die gute Nachricht: Über Ihr hoffentlich gaaaanz langes Leben gerechnet ist das Lektorat wesentlich günstiger.

Wollte ich schreiben, um den Gag mitzunehmen, stimmt aber nicht, denn jeder Deutsche verbraucht im Schnitt fünf Tuben pro Jahr. Oder warten Sie … weil  Sie ja ein besonders reinlicher Mensch sind, ist es bei Ihnen das Doppelte. Und Sie kaufen nicht beim Discounter, sondern Markenprodukte mit besonderen Fähigkeiten. Macht 10 Tuben a 4 Euro, also 40 mal 70 Jahre, weil Sie ja gesund leben … also doch, passt!

Sie sind mit Ihrer Dissertation fertig?

Herzlichen Glückwunsch! Ich wette, Sie können es nicht mehr sehen, oder? Und genau das ist das Problem. Wer sich mehrere Jahre mit demselben Thema beschäftigt hat, verliert die Lust, die Geduld, den Überblick. Man kann nicht mehr, man will nicht mehr. Man kennt quasi jeden Satz auswendig und weiß in der Regel sogar, welcher danach folgt. Ergebnis: Je länger man daran arbeitet, umso schlechter kann man das, was man da selbst fabriziert hat, beurteilen.

Und erst recht ist man nicht mehr in der Lage, Fehler zu finden. Schließlich hat man ja schon ein Dutzend Mal darüber hinweggelesen.

Steven King stellt in seinem höchst lesenswerten autobiografischen Buch „Vom Leben und Schreiben“ fest, dass man einen selbst geschriebenen Text mindestens drei Monate in die Schublade legen muss, um ihn wenigstens annähernd kontrollieren und Korrektur lesen zu können. Erst dann hat man wieder die nötige Distanz aufgebaut.

Aber wer hat schon die Zeit? Und die Geduld? Und außerdem ist nicht davon auszugehen, dass man die Fehler, die man gemacht hat, weil man sie nicht als solche erkennt, nach Ablauf dieser Zeit plötzlich identifizieren kann.

Lange Rede, kurzer Sinn: Jede Dissertation gehört zur abschließenden Kontrolle in Profihände.
Nicht zuletzt, weil sie ja nun mal auch veröffentlicht wird. Dieser Arbeit begleitet Sie Ihr Leben lang und ist auch für jedermann einsehbar. Da sollte man besser nichts dem Zufall überlassen. Und selbst wer glaubt, eigentlich nicht auf ein Lektorat angewiesen zu sein, sollte wenigstens mal in Form eines unverbindlichen und kostenlosen Probelektorats checken, ob es nicht vielleicht doch Handlungsbedarf gibt.

Und auch, wenn die Ausgangslage möglicherweise doch recht gut ist, sollte man diese Investitionen trotzdem als eine Art Versicherung betrachten.

Aber verdeutlichen, wie nötig, wie wichtig dieser Arbeitsschritt ist, wird Ihnen ganz unkompliziert ein Probelektorat. Schicken Sie mir bitte einfach mal zwei oder drei Seiten Ihrer Arbeit zu. Dann werde ich den Text einmal so überarbeiten – selbstverständlich kostenlos und unverbindlich –, wie es am Ende mit der gesamten Dissertation erfolgen würde. Und Sie können sich dann immer noch überlegen, ob Sie meine Dienstleistung in Anspruch nehmen möchten oder nicht.

Obwohl ich da natürlich so einen Verdacht habe … 🙂

Wie weit auch immer Sie sind …

Sehen Sie, das ist das Schöne an meinem Job: Vollkommen wurscht, wie weit Sie sind – helfen kann ich Ihnen immer. Sogar wenn die Arbeit bereits überarbeitet wurde …

Letztens ruft mich doch jemand an, ziemlich selbstbewusst unterwegs: Nein, nein, ein Lektorat sei auf keinen Fall nötig, die Diss müsse nur noch formatiert werden. Die Arbeit sei bereits von einem halben Dutzend Experten überarbeitet, darunter „sogar“ eine Germanistin! Okay, denk ich mit gewecktem Jagdinstinkt, „sogar“ eine Germanistin, das schau ich mir trotzdem gern mal an. Ich erstelle also ungefragt ein Probelektorat und finde pro Seite gute zehn Fehler, darunter einmal daß mit ß.

Es folgt ein Zeitsprung von drei Wochen. Ergebnis: Auf 240 Seiten knapp 2000 Überarbeitungen durch mich – wohlgemerkt EXKLUSIVE der Formatierung –, rund 60 Kommentare eingefügt; da war mein Kunde doch ein wenig … verdutzt. Gedruckt, abgegeben, bisschen gewartet, Note „magna cum laude“ (summa gabs da aus Prinzip nicht), alle glücklich.

PS: Bei der Germanistin handelte es sich um die Mutter des Kunden, eine pensionierte Grundschullehrerin, die die Rechtschreibreform noch immer für „neumodischen Blödsinn“ hielt. Da er ein guter Sohn war, hat sie nie von dem Lektorat erfahren.

Also wie weit auch immer Sie sind und egal, wie groß die Verzweiflung ist: Denken Sie immer an den Vater meines guten Freundes D., der ihm angesichts der exorbitanten Nervosität seines Sprösslings am Tage der Abschlussprüfung die Hand auf die Schulter legte und sagte:

„Ein Meter vor dem Klo macht man sich nicht mehr in die Hose!“

Und schließlich haben Sie ja jetzt mich.