Korrektur oder Lektorat – Na was denn nu?

Der Unterschied zwischen einer Korrektur und einem Lektorat ist einfach zu verstehen. Bei der Korrektur werden nur Verstöße gegen die Regeln der Interpunktion, Grammatik und Orthografie verbessert. Wo ein Komma fehlt, kommt eines hin. Punkt.  Ein Lektorat umfasst hingegen die gesamte Optimierung Ihres Textes nach allen Regeln der Kunst; das Rundum-sorglos-Paket also. Lange Sätze werden, wenn nötig, gekürzt, zu kurze verlängert. Inhalt, Sprache und Wissenschaftsrhetorik werden kontrolliert. Gliederung, roter Faden und innere Konsistenz stehen auf dem Prüfstand. Die Frage „Korrektur oder Lektorat“ stellt sich eigentlich also gar nicht.

Eine kleine Statistik gefällig? Hier kommt sie: Ich hatte bislang gut 2000 Arbeiten auf meinem Tisch. Und eine reine Korrektur genügte bisher in exakt drei Fällen.

Sie sehen: Es kommt vor, aber sehr, sehr selten.

Deswegen lassen Sie uns der Einfachheit halber einen Pakt schließen. Wir reden ab jetzt einfach grundsätzlich vom Lektorat. Denn bei so wichtigen Texten wie einer Abschlussarbeit an einer Hochschule sollte man wirklich nichts dem Zufall überlassen und jede mögliche Verbesserungsoption nutzen.

Sollten Sie Vergleichsangebote einholen, wäre es wichtig, diesen kleinen, aber feinen Unterschied zu berücksichtigen.

Besser nichts dem Zufall überlassen!

Niemand ist in der Lage, seinen eigenen Text zu korrigieren – geschweige denn zu lektorieren. Denn wenn man mit einem Text fertig ist, ist man fertig. Nur leider der Text meist noch lange nicht.

Gründe dafür gibt es viele. Hier kommen die wichtigsten.

  • Man darf sich sicher sein: Deutsch ist wirklich eine verflixt schwere Sprache. Und das hat sich durch die Rechtschreibreform nicht geändert – wenigstens nicht zum Positiven hin.
  • Man vertraut nur zu gern auf die Rechtschreib-„Hilfe“, die die jeweilige Textverarbeitungs-Software in der Regel bereitstellt. Der Profi weiß: Leider geht das viel zu häufig schief.
  • Man will – muss – ganz einfach fertig werden. Man hat ja auch noch anderes zu tun. Und am Ende denkt – hofft – man: Passt schon. Tut es aber nur zu oft eben nicht.
  • Man hat es immer schon so gemacht, und es hat doch immer irgendwie hingehauen. Man ist eben davon überzeugt, es wirklich drauf zu haben, und lässt sich einfach nicht gern korrigieren.
  • Man lässt sich durch die Fiktion des gedruckten Wortes blenden. Früher waren Manuskripte noch, wie der Name es vermuten lässt, mit der Hand geschrieben. Da war immer klar: Das ist nur ein Entwurf. Heute tippt man Texte direkt in den Computer, und ein erster Rohentwurf sieht auf den ersten Blick schon druckfertig aus. Ist er aber nicht. Niemals.

Sie haben eine Frage? Oder interessieren sich für ein kostenloses und unverbindliches Probelektorat? Dann rufen Sie mich einfach an

– 0173 9199356 –

oder schicken Sie mir bitte eine E-Mail an

info@dr-peter-kruck.de

Ob das erlaubt ist?

Aber eine Frage können wir schon jetzt klären, weil sie immer wieder gestellt wird: Ist das überhaupt erlaubt? Die Antwort lautet: aber selbstverständlich! Zum einen leben wir bekanntlich in einem freien Land, und dort ist nun mal alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist. Und zum anderen ist meine Dienstleistung so konzipiert, dass Sie ohne die geringsten Probleme Ihre Erklärung zur eigenständigen Arbeit unterschreiben können.

Mehr dazu auch gern am Telefon.

Schöner, straffer, stimmiger: Das hier werde ich für Sie erledigen

Die Korrektur eines Textes ist nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer vollständigen Optimierung. Wenn Sie über diese Basisversorgung hinaus anstreben, ein Maximum aus Ihrem Text herauszuholen, dann sollten Sie sich für ein vollständiges Lektorat Ihres Manuskriptes entscheiden. Keine Frage, dass ich Ihnen diesen Entschluss dringend nahelegen möchte.

Denn Texte wollen und sollen gelesen werden. Mein ausführliches Lektorat wird dafür sorgen, dass sich die potenziellen Konsumenten leichter, zugeneigter und ausführlicher mit dem Verfassten auseinandersetzen.

Hier folgt eine kurze Aufstellung dessen, was ich für Sie in diesem Fall über die Tätigkeiten der normalen Korrektur hinaus unternehmen werde.

Es werden Ihnen Vorschläge zu geschliffeneren und eloquenteren Formulierungen angeboten, um so den gesamten Stil Ihres Textes zu verbessern.
Es wird sich um eine bessere Verständlichkeit und Übersichtlichkeit des Textes gekümmert.
Unnötige Füllwörter, Worthülsen und Phrasen werden eliminiert.
An geeigneter Stelle werde ich für eine Entspannung und Straffung des Satzbaus sorgen, frei nach der etwas kindlich anmutenden Devise: Frage jedes Komma, ob es nicht lieber ein Punkt sein möchte.
Der rote Faden Ihres Textes wird einer intensiven Analyse unterzogen, und gegebenenfalls werde ich Ihnen Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Auf Brüche im Lesefluss werde ich Sie hinweisen und die entsprechenden Lösungen anbieten.
Verwendete Metaphern werden bei Bedarf kritisch hinterfragt und gegebenenfalls überarbeitet.·
Von Ihnen betonte logische Zusammenhänge werden überprüft und, wenn nötig, angepasst.
Ganz wichtig: An geeigneter Stelle werde ich Ihnen, wenn erforderlich, Kürzungsvorschläge unterbreiten. Denn nur zu oft sorgt ein übersteigertes Mitteilungsbedürfnis dafür, dass dem Leser ein zu großes Maß an Geduld abverlangt wird. Daran werden wir gemeinsam arbeiten, frei nach der Regel: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Die Redundanz-Prüfung wird über die unmittelbare Wortnähe hinaus ausgedehnt. Auch bezogen auf die Inhalte werde ich Ihnen, wenn erforderlich, vorschlagen, unnötige Wiederholungen zu vermeiden.
Manchmal werden auch irrtümlich selbst geschaffene Redewendungen à la „Den letzten beißen die Hühner“ verwendet. Nicht mit mir. Oder andere kombinatorischen Selbstschöpfungen wie „aus versehentlich“ oder „boswillig“ oder „böshaft“. Darüber liest man gern hinweg, wenn man nicht in jahrelanger Praxis gelernt hat, wirklich genau hinzusehen.
Menschen neigen dazu, bestimmte Formulierungen, Satzbauweisen oder grammatikalische Konstruktionen immer wieder zu verwenden. Auch hierauf werde ich achten, um Ihren Text für Ihre Leser so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.
Häufige stilistische Fehler, die zu einer unangemessenen Verwässerung von Texten führen, sind die zu häufige Verwendung von Konjunktiven oder von Passiv-Konstruktionen. Auch darauf werde ich in Ihrem Interesse achten.
Damit Sie keine unnötigen Abzüge in der B-Note riskieren!

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